Gera
OSTTHÜRINGEN BRAUCHT DEN INDUSTRIEGROSSSTANDOR
„Wer Ostthüringen wirklich eine Zukunftschance geben will, favorisiert den Industriegroßstandort Ostthüringen!“ Mit diesen Worten begründete Bürgermeister Norbert Hein die Forderung nach der zügigen Entwicklung des Industriegroßstandortes.
Es sei ein gutes Zeichen, dass sich die betroffenen Gebietskörperschaften ohne regionale Egoismen auf dieses Großprojekt geeinigt haben. Die CDU sieht in dem Industriegroßstandort die wesentliche Voraussetzung für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. „Es ist unabdingbar, dass in Thüringen eine entwickelte Großfläche vorgehalten wird“, meint Hein. Eine Entscheidung für Ostthüringen rechtfertigt sich schon aus der hervorragenden Anbindung an die BAB 4 und 9, der Nähe zum Flughafen Altenburg- Nobitz und den Verkehrslandeplatz Gera-Leumnitz. Die weitgehend unproblematischen geographischen und topographischen Voraussetzungen sprechen ebenfalls für Ostthüringen.
Vor allem im Hinblick auf die Osterweiterung der Europäischen Union sieht die CDU auch einen echten Bedarf, mehr als 200 Hektar zu einem zusammenhängenden Industriegebiet zu entwickeln. Gegenwärtig ist auch die Nähe zu Westsachsen von Bedeutung.
„Ohne ein deutliches Bekenntnis zu Gera und Ostthüringen insgesamt wird es nicht gelingen, die dramatische Bevölkerungsentwicklung umzukehren“, sagt Hein. Die CDU erwartet von einer Entscheidung für Ostthüringen eine Initialzündung, die letztlich in einen selbsttragenden Aufschwung münden müsse. „Natürlich siedeln sich im Umfeld eines Großinvestors auch viele weitere kleine und mittelständische Unternehmen an“, begründet der Bürgermeister seine Erwartung. Damit ergeben sich auch Aufträge und Erweiterungsmöglichkeiten für bereits in der Region ansässige Unternehmen. „Dass davon die Kommunen in der Region natürlich auch finanziell profitieren werden, ist ein schöner Nebeneffekt.“ erinnert Hein.